Der Familienbetrieb seit 4 Generationen

Im Jahr 1907 begründete der Bäckermeister Johannes Dreesen, der Uropa des heutigen Inhaber, unsere Geschichte mit der Übernahme der erst kürzlich eröffneten Bäckerei seines Schwagers. Er etablierte mit Leidenschaft und Engagement die Bäckerei in Deezbüll, die sein jüngster Sohn später übernehmen soll. Dieser fiel jedoch als erster Deezbüller im Rußlandfeldzug 1941.

Und so kam es, dass seine Tochter Helene den Bäckermeister und späteren Namensgeber Sönke Petersen heiratete. Im September 1955 übernahmen beide in zweiter Generation die Bäckerei, die seitdem unter dem Namen "Bäckerei Sönke Petersen" im nördlichen Nordfriesland bekannt ist. Jahrelang, auch schon vor dem Krieg, lieferte die Bäckerei schmackhaftes Brot und leckere Brötchen bis hinaus in die Köge. Im Winter zog Schäferhund "Tell" den Schlitten, im Sommer ging es zu Fuß mit dem Bollerwagen hinaus zu den Kunden. Viele ältere Menschen erinnern sich noch heute an Sönke, der selbst bei Wind und Wetter zuverlässig die Ware lieferte.

 

 

 

Sophie und ihr Mann
Johannes Dreesen
Sönke Petersen vor seinem Auto

Auch diesmal sollte die Bäckerei über die Tochter weitergegeben werden. Ingke verliebte sich in den Bäckermeister Karl-Martin Martensen  mit dem sie zwei Kinder haben sollte. Ab 1983 führten sie für zwölf Jahre die Bäckerei in dritter Generation. Das Bäckerhandwerk im Blut, verbrachte ihr Sohn Martin seine Lehr- und Ausbildungszeit in verschiedenen Städten. 1991 kehrte er als Bäckermeister und Betriebswirt des Handwerks mit seiner Frau Natascha ins schöne Nordfriesland zurück. 

Sie übernahmen 1995 den Betrieb in vierter Generation, den sie seitdem mit der Prämisse führen, Altes zu bewahren ohne sich neuem zu verschließen . Mit ihrer Tochter Lena steht bereits die fünfte Generation in den Startlöchern. Sie begeisterte sich schon früh für die Arbeit ihrer Eltern und war bereits mit acht Jahren ab und zu hinter dem Verkaufstresen auf zu finden. Seit September 2013 absolviert sie mit großem Engagement die Ausbildung zur Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk mit Schwerpunkt Bäckerei auf der Insel Föhr.

 

 

 

Karl-Martin Martensen bekommt den Goldenen Meisterbrief
Töchter Inga und Lena

 

Seit 1995 wurde die Backstube nach und nach vergrößert, erneuert und mit modernen beziehungsweise zusätzlichen Öfen ausgestattet. Im Jahr 2000 erfolgte die Umstellung von Sackware auf Silomehl. Dadurch erleichterte sich die Arbeit der Bäcker, die nun nicht mehr 25 kg schwere Säcke Mehl tragen müssen, sondern das Mehl  über ein Rohrleitungssystem vom Silo (Mehlspeicher) in die Backstube beziehen. Später, 2009, erhielten der Ofen- und Kältebereich ein neues Antlitz und das Hauptgeschäft eine Wärmerückgewinnung. Durch diese kann die Abwärme der Öfen und der Kälteanlagen für die Erwärmung des benutzten Wassers (Geschirrspüler, etc.) sowie der Heizung verwendet werden.

Auch bezüglich unserer Verkaufsstellen bewegte sich einiges im Hinblick auf Gestaltung und Ausbau des Verkaufsstellennetzes. Zwischen 1995 und 2010 eröffneten wir nach und nach in Klanxbüll, Klixbüll, Süderlügum, in den Edeka Märkten in Niebüll und Leck sowie in der Niebüller Innenstadt Verkaufsstellen. Jede von ihnen besitzt ihren eigenen Charme und läd zum Verweilen ein.

 

 

 

 

Feier anlässlich des 100 jährigen Bestehens
Brötchentüte
Leck
Süderlügum

 

 

Im Jahre 2011 erhielt unser Logo ein neues Design mit den klassischen Elementen der Getreideähre und der Welle, die zeigen, dass wir als Deezbüller Bäcker eine gelungene Kombination aus traditioneller Moderne sind. Ein Jahr darauf schließen wir uns dem neugegründeten Verein der Traditionsbäcker Schleswig-Holsteins an. Somit wird nun jährlich das offiziell zertifiziert, was wir seit jeher praktizieren: Wir stellen alle Produkte selbst her und verwenden keine vorgefertigten Backmischen oder tiefgekühlte Teiglinge

Seit 2013 bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit in entspannter Atmosphäre unseren kostenfreien W-LAN Zugang zu nutzen. Im gleichen Jahr gehören wir, vom FEINSCHMECKER gewählt, zu den besten Bäckereien Deutschlands. Hierbei wurden sowohl Geschmack und  Qualität der Produkte als auch die Kundenfreundlichkeit berücksichtigt.